Naturgarten

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Gärten für Kinder

Für Kinder ist der eigene Garten oder ein Gemeinschafts-Spielplatz ein wichtiger Lebensraum. Die Ansprüche daran verändern sich im Laufe der Jahre fortwährend.

Kleinkinder verbringen sehr viel Zeit im Garten. Sie lernen draussen gehen, laufen und springen, sie gehen treppauf und -ab. Sie entdecken Steine, Kies, Sand und Pflanzen. Sie beobachten Schnecken, Würmer, Raupen...

Schaukel an Robiniengerüst

Eine Schaukel, das Gerüst aus ungeschälten Robinien (Unterstammheim)

Später decken sie im Sandhaufen den Tisch für ihre Freunde und Freundinnen, sie backen Sandkuchen und -guetsli.

Grössere Kinder sind mobiler, sie fahren jetzt durch den Garten, sie schaukeln, sie bauen Berge und graben Gruben.

Im Sandhaufen fahren Bagger und Lastwagen auf, es entstehen Bachläufe und Stauwehre und ganz grosse Überschwemmungen.

Sandhaufen

Die Kinder sind gross geworden, der geliebte Sandhaufen hat ausgedient
(Unterstammheim)

Kinder möchten gerne bauen und verändern. Es entstehen Häuser und Hütten aus Weidenruten, Lehm, Brettern und Tüchern.

Kinder schätzen es, wenn sie in einer ungestörten Gartenecke selbständig werken können.

Einen Sandhaufen bauen

Investitionen in aufwändige Gartengeräte lohnen sich selten - denn diese sind bald langweilig.

Aber ein Sandhaufen bietet ungeahnte Möglichkeiten, vor allem dann, wenn noch Wasser dazu kommt!

Zuerst wird der Oberboden abgetragen. Anschliessend wird 1-3 m3 Spielsand aufgehäuft. Sie können aber auch einfach 1-3 m3 Spielsand an einem geeigneten Ort aufschütten. Fertig!

Als Sichtschutz und als Schattenspender werden ein paar heimische Büsche gepflanzt, Holz und Steine halten den Sand etwas zusammen und dienen als Ablageflächen.

 

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