Naturgarten

10. Februar 2019

Januar und Februar waren bis jetzt wunderschön, immer wieder  Schnee und immer wieder Sonne. Alles funkelte und glitzerte, eine wunderschöne Eiswüste.

Unter der weissen Pracht geht das Leben jedoch weiter. Dank unendlich vieler Tricks und ausgeklügelter Vorsorgesysteme überleben Pflanzen und Tiere diese lebensfeindliche Zeit.

Viel Schnee auf: Rosenbogen, Teichrand, Wildsträucherhecke und Bäumen der Nachbarn
Diptam: Leere Samenkapseln

SRF: Mission B – für mehr Biodiversität

Schweizer Radio und Fernsehen SRF wollen, zusammen mit weiteren Organisationen, die Artenvielfalt bei Pflanzen und Tieren fördern.

Sie werden während der nächsten 1 ½ Jahre vermehrt über Projekte berichten, welche die Biodiversität fördern.

«Wir wollen die Leute aufrufen, Natur- und Biodiversitätsflächen zu schaffen. Landesweit sollen Millionen zusätzlicher Quadratmeter für Pflanzen, Insekten, Vögel und andere Tiere entstehen.»

«Wir wollen damit den Leuten die Schönheit der kleinen Dinge im Garten näher bringen,» so die Projektverantwortliche Isabelle Sedivy.

Bibernellrose mit schwarzen Hagebutten

«Der Aktionsraum dafür ist gross: Ein Hobbygärtner beispielsweise kann auf der Terrasse oder in seinem Garten eine solche grüne Insel schaffen.»

«Den Erfolg unserer Aktion werden wir an den gewonnenen Biodiversitätsflächen messen können», so Isabelle Sedivy.

Start der «Mission B – für mehr Biodiversität», Frühjahr 2019

Winter im Rosengarten (04.02.2019)

Onlineplattform Floretia

Auf www.floretia.ch entsteht auf Ende März 2019 eine Onlineplattform, welche gratis für jeden Ort in der Schweiz standortgerechte, heimische Gartenpflanzen vorschlagen kann.

Daniel Ballmer, Projektleiter:
«Wir möchten, dass alle Gärtnerinnen und Gärtner in der Schweiz ihren Garten naturnah bepflanzen können – unabhängig von ihrer Artenkenntnis. Dazu möchten wir eine Onlineplattform programmieren, die für jeden Wunsch einige passende, ökologisch wertvolle Bepflanzungsvorschläge zusammenstellt und die Pflegetipps gleich mitliefert.»

«Eine naturnahe Bepflanzung soll zur einfachsten Lösung für jeden Garten werden. Nur so können wir das Artensterben im Siedlungsraum aufhalten».

Schnee und Raureif auf Lärchen und Rosen (07.02.2019)
Gemeines Pfaffenhütchen

Neue Hecke

Noch vor Wintereinbruch haben wir beim Gemüsegarten eine neue Wildsträucher-Hecke gepflanzt.

Es sind eher kleinwüchsige Sträucher - wir hoffen nun, dass sie genügend Platz haben und ihr Wuchs schön zur Geltung kommt.

Auch freuen wir uns auf ihre Blüten und ihre Früchte.

Mehr finden Sie unter:

Wildsträucher-Hecke/Hecke pflanzen

Neue Hecke vorne links - rechts Standort des zukünftigen Blühstreifens

Neuer Blühstreifen

Wir haben unseren Gemüsegarten etwas verkleinert und werden nun an dieser Stelle ein Stück Blumenwiese ansäen.

Letzten Herbst haben wir die Erde umgegraben und die Wurzelunkräuter herausgelesen. Den Winter über ruht nun der Boden.

Mitte April werden wir nochmals oberflächlich (3 cm tief) bearbeiten und alle wieder gewachsenen Pflanzen herauslesen.

Dann werden wir Blumenwiesensamen aus dem Fachhandel aussäen.

Ich werde das Ganze fotografieren und laufend berichten. Ich bin gespannt! Blühen wird der Wiesenstreifen dieses Jahr noch nicht, denn die Pflanzen sind mehrjährig und blühen erst nächstes Jahr.
Genaueres erfahren Sie unter: Aussaat und Pflege von Blumenwiesen, sowie

Ansaat und Pflege einer Blumenwiese (Dez 2015): Video von Vogelwarte Sempach und FiBL über Ansaat und Pflege einer Blumenwiese - Schritt für Schritt.

Rosa glauca, Bereifte Rose oder Hechtrose (04.02.2019)

 

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