Naturgarten

Wildpflanzen für nährstoffreiche Böden

Sonnige Wildblumenbeete auf nährstoffreichen Böden blühen prächtig. Bei entsprechender Planung und gelegentlichem Rückschnitt blühen sie den ganzen Sommer über.

In unserem Garten liegen diese Beete vorwiegend im Gemüsegarten. Die vielen Blumen schmücken den Nutzgarten und bieten vielen Insekten Nahrung und Unterschlupf. "Schädlinge" haben da keine Chance!

Reiche Wildblumenbeete

Ende März: Hohe Schlüsselblume, Hohler Lerchensporn und Stinkende Nieswurz blühen als Erste Mitte Mai im Gemüesegarten Üppige Blüte von Wiesenblumen im Gemüsegarten Im Hintergrund blühende Rosen und Holunder Grossgewachsene grosse Malve Fingerhut, Nachtviolen und wilder Mohn Wildblumen: Ackerglockenblumen, Mohn und schwarze Königskerze Karminrot, Rosa und Weiss

Vor dem Anpflanzen wird die Wiese oder der Rasen umgegraben.

Nach ungefähr einem Monat Ruhe wird nochmals oberflächlich durchgehackt, die unerwünschten Kräuter entfernt, das Beet abgerecht, die Wurzelunkräuter sorgfältig herausgelesen und schliesslich angepflanzt.

Pflanzenportraits, sortiert nach Blühtermin:

Stinkende Nieswurz (Helleborus foetidus) Elfen-Krokus (Crocus tommasinianus)  Februar-März Zweiblättriger Blaustern (Scilla bifolia)Zweiblättrige Blaustern (Scilla bifolia) Märzenbecher (Leucojum vernum) Traubenhyazinthe (Muscari) Hohe Schlüsselblume (Primula elatior) Ackertaubnessel (Lamium hybridum) Buschwindröschen (Anemone nemorosa Hohler Lerchensporn (Corydalis cava) Frühlings-Platterbse (Lathyrus vernus) Kriechender Günsel (Ajuga reptans L.) Süße Wolfsmilch (Euphorbia dulcis) Trollblume (Trollius europaeus) Gundermann (Glechoma hederacea) Zypressen-Wolfsmilch (Euphorbia cyparissias) Kriechende Gämswurz(Doronicum pardalianches) Gamander-Ehrenpreis (Veronica chamaedrys) Rote Lichtnelke (Silene dioica) Berg-Flockenblume (Centaurea montana) Zaun-Wicke (Vicia sepium) Sibirische Schwertlilie (Iris sibirica) Kuckucks-Lichtnelke (Silene flos-cuculi) Roter Fingerhut (Digitalis purpurea) Gewöhnlicher Natternkopf oder Blauer Natternkopf (Echium vulgare),  Mai-Oktober Wiesen-Labkraut (Galium mollugo) Weisse Margerite mit gelber Mitte Gelber Fingerhut (Digitalis lutea) Schwarzviolette Akelei (Aquilegia atrata) Gemeiner Frauenmantel  (Alchemilla vulgaris) Raue Nelke (Dianthus armeria),  Juni-Juli Hornklee (Lotus corniculatus) Gewöhnliche Nachtviole (Hesperis matronalis) Jakobsleiter (Polemonium caeruleum) Großer Ehrenpreis (Veronica teucrium) Ochsenauge (Buphthalmum salicifolium) Blut-Storchschnabel (Geranium sanguineum), Mai-Oktober Gelbe Reseda (Reseda lutea) Pfirsichblättrige Glockenblume (Campanula persicifolia) Acker-Glockenblume (Campanula rapunculoides) Skabiosen-Flockenblume (Centaurea scabiosa) Wiesensalbei (Salvia pratensis) Wiesen-Flockenblume (Centaurea jacea) Pfennigkraut (Lysimachia nummularia) Echtes Johanniskraut (Hypericum perforatum) Quirlige Salbei (Salvia verticillata) Tauben-Skabiose (Scabiosa columbaria) Gewöhnlicher  Blutweiderich (Lythrum salicaria) Wilde Möhre (Daucus carota subsp. carota) Nesselblättrige Glockenblume (Campanula trachelium) Oregano, wilder Dost (Origanum vulgare) Gewöhnliches Seifenkraut (Saponaria officinalis) Echtes Leinkraut (Linaria vulgaris)

Selbstverständlich sind noch viele weitere Wildblumenarten für nährstoffreiche Böden geeignet. Sie sind in den Sortimentslisten der Wildstaudengärtnereien zu finden.

Wildblumenbeete in nährstoffreichem Boden brauchen mehr Pflege als solche im Kies oder auf sandigen Böden.

Sehr ausbreitungsfreudige Arten müssen regelmässig zurückgenommen und unerwünschte Pflanzen ganz entfernt werden.

In den ersten zwei Jahren sind mehrere Pflegedurchgänge nötig - später genügen zwei, je einer im Frühling und im Herbst.

 

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