21. März 2026
Frühlingsgefühle
Die Amseln graben am Teichrand Löcher in das Moos. Finden sie darunter Larven und Insekten, welche hier überwintern? Das interessiert natürlich auch den Spatz!
Die ersten Pflanzen beginnen zu blühen
Erste Krokusblüten erscheinen zwischen all den Steinen, dem Moos und den dürren Stängeln in der Rabatte vor dem Haus. Sehen Sie links das kleine Insekt?
Märzenbecher bevorzugen feuchte, nährstoffreiche Laubwälder.
Sie bilden Zwiebeln, sie sind giftig und geschützt; pflücken ist verboten!
Der Elfen-Krokus ist eine der am frühesten blühenden Krokus-Arten. Er bildet Knollen und zieht frühe Bienen und andere Insekten an.
Vögel auf dem Scheunendach
Sie sehen, dieses Scheunendach hat viele Besucher. Es kommen Elstern, Krähen, Türkentauben und hie und da auch ein Graureiher.
Erster blühender Strauch
Die Kornelkirsche blüht als erste von Februar bis April. Aus ihren glänzend roten, 2 cm langen säuerlichen Früchten koche ich Konfitüre.

Heimischer Huflattich sollte nicht mehr als Heilmittel verwendet werden, er enthält zu viel Pyrrolizidinalkaloide und die sind schädlich.
Topfpflanzen
Wir haben die letztjährigen dürren Stauden zurück-geschnitten und die Töpfe mit Flüssigdünger gedüngt.
Wir freuen uns auf erste, hübsche Blüten.
Erste Wildbienen
Die ersten Mauerbienen besuchen die frühen Blüten in unserem Garten. Die Mauerbienen-Männchen tragen einen auffälligen weissen Kopfschmuck.
Mauerbienen sind wenig wählerisch bei der Wahl ihrer Nistplätze und bei den Blütenpflanzen.
Sie bauen ihre Brutzellen aus Lehm in Käferfrassgängen, Mauerspalten, in Löchern von Löss- und Lehmwänden und in Rohrchen. Sie bauen darin brutzellen aus Lehm und überwintern darin als fertige Biene.
Die Männlichen Tiere schlüpfen ein paar Tage vor den Weibchen.
Krähe auf dem Schulhauskamin
Rosenbogen

Die grünen Huflattich-blätter sind erstaunlich gross und dominieren den Standort den Sommer über.
Amphibien laichen
Kaum war es ein wenig wärmer, tauchten die ersten Amphibien auf.
Die Erdkröten schlangen ihre Gallertschnüre mit den Eiern um die Wasserpflanzen.
Ein Grasfroschpaar setzte vor einigen Tagen einen Gallertballen mit vielen hundert dunklen Eiern ab. Im unteren Bild ist jedoch nur noch die Gallerte zu sehen, die Bergmolche haben die Grasfroscheier gefressen.
Froscheier sind nämlich im Unterschied zu Kröteneiern nicht giftig.
Lerchensporn
Bei der Neupflanzung unseres Gartens habe ich hier unter der Rose 10 Knollen des Hohlen Lerchensporns gepflanzt. Inzwischen ist daraus ein rosa Blütenteppich entstanden. Wie sind sie ausgewandert?
Der Hohle Lerchensporn bildet zusammen mit den Samen je ein Eleiosom. Ameisen lieben diese nahrhaften Teile und tragen sie zusammen mit den Samen ins Nest. Auf dem Weg gehen einzelne Samen verloren und im Nest werden die Samen aussortiert und aus dem Nest geworfen, die Eleiosome werden hingegen als Leckerbissen eingelagert. Clever, nicht wahr?
Am 26. März nochmals Schnee!
Die plötzliche Kälte hat unseren Blütenteppichen aus einheimischen Pflanzen nichts angetan - sie stecken das ohne weiteres weg!