Naturgarten

Naturgartenpflege im August

Der August 2015 war nochmals unglaublich heiss und trocken, die Blumen­wiesen oder -rasen mussten kaum gemäht werden.

Unsere Pflanzen in den verschiedenen Staudenrabatten haben aber ohne zusätzliches Wasser erstaunlich gut überlebt.

Blütezeiten, Samenreife und Fruchtreife sind deutlich früher als in anderen Jahren.

Aus den Hagebutten der Apfelrose und den Kornellkirschen haben wir Konfitüre gekocht - als Erinnerung an dieFarben und Düfte des Sommers!

Bild oben: Keine Angst! Das Rosmarinblättrige Weidenröschen breitet sich trotz seiner vielen Samen nur sehr langsam und nur im Kies aus.

Züchtungen im Naturgarten

In der Vorpflanzung zur Rosenhecke wachsen bei uns einige Staudenzüchtungen. Sie bereichern den Garten mit ihren späten Blüten. Bei der Auswahl der Pflanzen achten wir darauf, dass sie sich harmonisch ins Wildstaudenbeet einfügen.

Vorpflanzung zur Rosenhecke: Lavendel, Blutweiderich, 'Wunder von Stäfa', Blumenoregano und Rosmarinblättriges Weidenröschen

Im Moment blüht das sehr attraktive 'Wunder von Stäfa' (Aster x frikartii) neben Blumenoregano (Oreganum laevigatum) und Steppensalbei (Salvia nemorosa 'Mainacht').

Lavendel (Lavandula angustifolia) und Katzenminze (Nepeta cataria) blühen nun bereits zum zweiten Mal. In der Trockenrabatte, im Kies und in der Mauer, leuchten die weissen Wolken des Bergbohnenkrauts (Satureja montana).

Alle diese Züchtungen werden von Bienen, Hummeln, Schwebfliegen und Faltern eifrig umschwärmt. Sie sind für diese Insekten eine willkommene Nahrungsquelle.

Blutroter Storchschnabel, Bergastern, Bergbohnenkraut, Skabiosenflockenblume und Weidenröschen

Arbeiten im August

Der Sommer geht ganz allmählich vorbei, das Wachstum verlangsamt sich und die Pflanzen bilden Samen und Früchte. Wenn möglich bleiben die oft sehr dekorativen Samenstände den Winter über stehen.

Einzig, wenn sie den Weg versperren oder wenn sich einzelne Pflanzen zu stark ausbreiten, werden die Stengel vor der Samenbildung abgeschnitten.

Schwalbenschwanz-Raupe an wilder Möhre

Beim Rückschnitt der Stauden achte ich darauf, dass ich nicht alle Stauden der gleichen Art zur selben Zeit schneide.

Das Schnittgut lasse ich noch ein, zwei Tage liegen, allfällige Raupen können sich auf diese Weise eine neue Bleibe suchen.

Beim Rückschnitt achte ich auch darauf, dass kleinere und konkurrenzschwache Pflanzen nicht gänzlich unter die Starkwüchsigen geraten und dabei untergehen. Zu stark wuchernde Pflanzen nehme ich zurück. Auf diese Weise bleibt eine grössere Artenvielfalt erhalten.

Die Wiesenwege werden bei Bedarf noch ein letztes Mal gemäht.

Sie blühen wieder

Blutroter Storchschnabel
Gipskraut
Bergflockenblume
Taubenskabiose
Wiesenflockenblume mit Ackerhummel
Grossblütige Braunelle
Skabiosenflockenblume
Katzenminze
Sand-Thymian

 

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