Naturgarten

Schmetterlinge in unserem Garten

Hummelschwärmer auf Kartäusernelke

In Naturgärten finden Schmetterlinge alles, was sie brauchen: Wildpflanzen als Nahrung für die Raupen, Schutz und Unterschlupf für die Puppen und den Nektar der vielen Blüten für die Falter.

Schmetterlinge sind in ihrem ersten Lebensabschnitt Raupen, im zweiten Puppen, und erst in ihren letzten Wochen sind sie schöne bunte Falter.

Tagfalter

Ritterfalter (Papilionidae): Der Schwalbenschwanz

Vom Ei zum Schmetterling (für Vergrösserung anklicken):

Schwalbenschwanz legt Eier Schwalbenschwanz-Ei, frisch gelegt Schwalbenschwanz-Ei, braun-weiss Schwarz-rote Rauppe Schwarz-rote Rauppe Beinahe ausgewachsene Raupe Braunschwarze Puppe Hellgelber Falter mit dunkelblauen Bändern und  zwei roten Tupfen.

Die meisten Raupen sind auf ihre Futterpflanzen spezialisiert, das heisst: Die Räupchen können sich nur auf "ihren" Pflanzenarten entwickeln.

Weisse kleine Blüten
Wilde Möhre, Futterpflanze des Schwalbenschwanzes

Fehlt die entsprechende Futterpflanze, fehlen auch die Schmetterlinge!

Richtig, mit den entsprechenden Futterpflanzen, können wir auf diese Weise sogar Schmetterlinge "pflanzen"!

Edelfalter (Nymphalidae)

Zu den Edelfaltern gehören viele der farbenprächtigsten Falter.

Tagpfauenauge (Aglais io) Tagpfauenauge (Aglais io) Kleiner Fuchs (Aglais urticae) Kleiner Fuchs (Aglais urticae) Schwarz-gelb gestreifte Raupe Brauner Waldvogel (Aphantopus hyperantus), Tagfalter Brauner Waldvogel (Aphantopus hyperantus), Tagfalter Landkärtchen (Araschnia levana) Sommerform Landkärtchen (Araschnia levana) Sommerform Landkärtchen (Araschnia levana) Sommerform Kaisermantel (Argynnis paphia) Kaisermantel (Argynnis paphia)
Trockenspezialisten am Strassenrand
Strassenbankett mit Wilden Möhren, Dost, Seifenkraut, Glockenblumen, Malven...
Kleines Wiesenvögelchen (Coenonympha pamphilus) Kleines Wiesenvögelchen (Coenonympha pamphilus) Mauerfuchs (Lasiommata megera) Mauerfuchs (Lasiommata megera) ♀ Mauerfuchs (Lasiommata megera) ♂ Kleiner Eisvogel (Limenitis camilla) Kleiner Eisvogel (Limenitis camilla) Großes Ochsenauge (Maniola jurtina) Großes Ochsenauge (Maniola jurtina) Großes Ochsenauge (Maniola jurtina) Schachbrett (Melanargia galathea) Schachbrett (Melanargia galathea)
Grosse Gräser und Wiesenblumen
Brauner Feuerfalter (Bläuling) auf Taubenskabiose
Waldbrettspiel (Pararge aegeria) Waldbrettspiel (Pararge aegeria) C-Falter (Polygonia c-album) C-Falter (Polygonia c-album) Admiral (Vanessa atalanta, syn. Pyrameis atalanta) Admiral (Vanessa atalanta, syn. Pyrameis atalanta) Distelfalter (Vanessa cardui) Distelfalter (Vanessa cardui)
Leuchtend gelber Schweizer Alant
Distelfalter auf Schweizer Alant

Weisslinge (Pieridae)

Zu den Weisslingen gehören weisse und gelbe Falter. Sie sind tagaktiv und sonnen- und wärmeliebend.

Falter mit orangeroten Flügelspitzen und golden-weiss gemusterten Hinterflügeln Falter mit orangeroten Flügelspitzen und golden-weiss gemusterten Hinterflügeln Orangerotes Aurorafalter-Ei Junge Raupe, Unterseite dunkelgrün, Oberseite silbriggrün Grüne Raupe, Unterseite dunkelgrün, Oberseite silbriggrün Postillon, auch Postillion(Colias croceus, Syn. C. edusa), Tagfalter Goldene Acht (Colias hyale) Goldene Acht (Colias hyale) Gelber Falter mit feinen, roten Flügelrändern und div. schwarzen Flecken Zitronenfalter (Gonepteryx rhamni), Tagfalter Zitronenfalter (Gonepteryx rhamni), Tagfalter
Lavendel im Kies
Grosse Kohlweisslinge, links Weibchen, rechts Männchen - auf Wegwarte
Großer Kohlweißling (Pieris brassicae) Raupe Großer Kohlweißling (Pieris brassicae) Raupe Hellgrün-gelbe Raupe mit schwarzer Zeichnung Weisser Falter mit schwarzen Vorderflügelspitzen und schwarzem Diskalfleck Weisser Falter mit schwarzen Vorderflügelspitzen und zwei schwarzen Diskalflecken Weisser Falter mit  grünlich beschuppten Adern auf den Hinterflügelunterseiten Weisser Falter mit  grünlich beschuppten Adern auf den Hinterflügelunterseiten Weisser Falter, mit wenig ausgedehnten grauweissen Vorderflügelspitzen und schwarzem Dikalfleck Weisser Falter, mit wenig ausgedehnten grauweissen Vorderflügelspitzen und 2 schwarzen Dikalflecken Weisser Falter, mit wenig ausgedehnten grauweissen Vorderflügelspitzen und schwarzem Dikalfleck

In unserem Garten ist die Anzahl der Schmetterlinge in den letzten zwanzig Jahren stark zurückgegangen. Meistens sind nur noch einzelne Exemplare in den Blumenrabatten.

Gelber Hornklee in der Wiese
Hauhechelbläuling-Paar auf Magerwiesen-Margerite

Bläulinge (Lycaenidae)

Viele Männchen der europäischen Arten haben blau gefärbte Flügeloberseiten. Die Weibchen sind, vor allem auf den Flügeloberseiten, anders gefärbt als die Männchen.

Faulbaumbläuling (Celastrina argiolus) Bläuling, Oberseite blau-braun, Unterseite hellgrau Bläuling, Oberseite blau-braun, Unterseite hellgrau Brauner Feuerfalter (Lycaena tityrus), ♂ Brauner Feuerfalter (Lycaena tityrus) ♀ Brauner Feuerfalter (Lycaena tityrus) ♀ Brauner Feuerfalter (Lycaena tityrus) ♂ Hauhechelbläuling (Polyommatus icarus), m, Tagfalter

Männchen von Braunem Feuerfalter und Rotkleebläuling (16.09.2015)

Hauhechelbläuling (Polyommatus icarus), w Hauhechelbläuling (Polyommatus icarus), w Hauhechelbläuling (Polyommatus icarus), w Hauhechelbläuling (Polyommatus icarus), w Rotklee-Bläuling (Polyommatus semiargus) Rotklee-Bläuling (Polyommatus semiargus) Rotklee-Bläuling (Polyommatus semiargus) Unterseite hellbraun-weiss gestreift, mit 2 schwarzen Augen Kleines, weisses Ei, Oberfläche mit Wabenstruktur Oberseite braun mit zwei nierenförmigen orangen Flecken
Blühstreifen im Gemüsegarten
Wildpflanzen zwischen Kartoffeln und Stangenbohnen

Dickkopffalter (Hesperiidae)

Dickkopffalter haben einen mittelmäßig bis kräftig gebauten Körper und einen Kopf, der fast immer breiter ist als die Brust.

Rostfarbiger Dickkopffalter an Kartäusernelke (18.08.2022)
Malven-Dickkopffalter (Carcharodus alceae) Kleiner Würfe-Dickkopffalter (Pyrgus malvae) Braun-grauer Falter mit weissen Flecken Kleiner Würfe-Dickkopffalter (Pyrgus malvae) Rostfarbiger Dickkopffalter (Ochlodes sylvanus), Weibchen, Tagfalter Rostfarbiger Dickkopffalter (Ochlodes sylvanus), Weibchen,  Tagfalter

Nachtfalter

Als Nachtfalter werden alle Vertreter der Schmetterlinge bezeichnet, die nicht zu den Tagfaltern gehören.

Hochstaudenflur mit rosa und lila Blüten
Hummelschwärmer an Katzenminze

Die meisten Nachtfalter sind nachts unterwegs und fliegen oft ans Licht. Etliche von ihnen fliegen aber auch tagsüber.

Schwärmer (Sphingidae)

Einige Schwärmerarten saugen Nektar von Blüten. Dabei fliegen sie, ähnlich wie Kolibris, im charakteristischen Schwirrflug schnell von Blüte zu Blüte.

Totenkopfschwärmer (Acherontia atropos) Kleiner Weinschwärmer (Deilephila porcellus), Nachtfalter, 40-45mm, Mai-August; Labkraut Kleiner Weinschwärmer (Deilephila porcellus), Nachtfalter, 40-45mm, Mai-August; Labkraut Mittlerer Weinschwärmer (Deilephila elpenor Mittlerer Weinschwärmer (Deilephila elpenor), Raupe, 80mm, Hummelschwärmer (Hemaris fuciformis); Nachtfalter, tagaktiv Taubenschwänzchen (Macroglossum stellatarum), Nachtfalter, tagaktiv Taubenschwänzchen (Macroglossum stellatarum), Nachtfalter, tagaktiv
Kiesrabatte
Kiesbeet mit Kriechendem Hauhechel, Lavendel, Niedlicher Glockenblume (08.07.2020)

Eulenfalter (Erebidae und Noctuidae)

Dies sind zwei sehr artenreiche Schmetterlingsfamilien. Der Großteil der Eulenfalter ist schlicht gefärbt, ausserdem groß und robust.

Falter grau bis braun gefärbt, er besitzt auf den Vorderflügeln ein weisses Zeichen, das dem Gamma aus dem griechischen Alphabet ähnelt Falter grau bis braun gefärbt, er besitzt auf den Vorderflügeln ein weisses Zeichen, das dem Gamma aus dem griechischen Alphabet ähnelt Falter grau bis braun gefärbt, er besitzt auf den Vorderflügeln ein weisses Zeichen, das dem Gamma aus dem griechischen Alphabet ähnelt Grüne Raupe, mit weissem längsband und feiner weisser Musterung auf dem Rücken Braune Tageule (Euclidia glyphica), Nachtfalter Braune Tageule (Euclidia glyphica), Nachtfalter Messingeule (Diachrysia chrysitis) Dunkle Raupe mit gelben und roten Flecken- und Augenmustern Ausrufungszeichen (Agrotis exclamationis) Nachtfalter mit hellbraun gefärbten Flügeln mit  zwei weissen Punkten Brauner Nachtfalter mit einem schwarzen C auf den Vorderflügeln Rotbrauner Nachtfalter
Nachtfalter, versteckt im Gras und Moos unserer Magerwiese
Vorderflügel sind braungrau bis schwarzgrau, Nieren- und Ringmakel sind auffällig weiß oder elfenbeinfarbig und verschmelzen meist mit dem darunter liegenden Feld zu einer weißlichen Binde bis zum Innenrand. Flügel: Braune schmale Linien auf Hellockergelbem Grund Grauer Falter mit schwarzen Zeichnungen Vorderflügel varieren in mehreren Farbschattierungen und enthalten rotbraune, violettbraune, silbergraue und dunkelbraune Tönungen, die Hinterflügel sind zeichnungslos graubraun. Die Flügel sind kurz und breit, die Vorderflügel weißlich oder weißgrau gefärbt. Die Hinterflügel einfarbig weissgrau und am Saum verdunkelt. Schwarzbrauner Falter mit schnabelförmigen Mundwerkzeugen unterschiedlichen Querlinien Hellbrauner Falter mit braunen Linien auf den Flügeln Graumellierter Falter Graubrauner Falter mit schwarzem C auf den Vorderflügeln Brauner Nachtfalter, Ring- und Nierenmakel sind in der Regel hell gefüllt Die Flügelfarbe der Achateule variiert von olivgrün über gelbbraun bis rostbraun. An den Vorderflügeln bilden Querbänder v-förmige, dunklere Zeichnungen und die Außenränder der Vorderflügel sind gebogen und gezackt Brauner Falter mit hellem Nierenfleck Vorderflügel graubraun bis schwarzbraun mit grünen Flecken Brauner Falter mit hellbrauner und weisser Zeichnung auf den Vorderflügeln und hellgelben Hinterflügeln  Die Grundfarbe der Vorderflügeloberseite ist rötlich-braun mit einem breiten hellbraunen bis weißlich braunen Vorderrand, und zwei helle Makel.
Brauner Mönch am Fensterbrett
Falter mit Musterung in mittleren Brauntönen Glasige schmutziweisse Raupe mit schwarzen Flecken und schwarzem Kopf Schwarzbrauner Falter mit 2 Höckern auf dem Brustbereich, mit weißem, leicht gebogenen Fleck (Gamma) Gelbbrauner Falter mit zwei schwarzen Punkten auf den Vorderflügeln kontrastreicher hell- bis dunkelgrauer Falter Flügelspannweite von etwa 48 bis 56 Millimetern[ Hellgraue Raupe mit gelbenFlecken und schwarzen Punkten u Hellbrauner Falter, auf den Flügeln drei dunkle Linien Dunkelbraun und hellbraun gestreifter Falter, auf den Vorderflügel ein auffälliges weisses L rötlich- oder grünlichgrauen Raupen sind gekennzeichnet durch große, schwarze oder dunkelbraune und gelblich gesäumte Dreiecksflecke auf dem Rücken  Grundfarbe variiert von hell ockerbraun bis dunkelbraun. Makel und Linien sind dunkler, das Saumband heller. Vorderflügel braun, nahe am Hinterrand mit weißer, gebogener Binde Braune oder grüne Raupe mit seiltlichen gelber Seitenlinie

Zünsler (Pyralidae)

Zünsler können verhältnismäßig große Falter, oder recht kleine Falter sein.

Gemüsegarten mit Blumenwiesen
Nesselzünsler am Abend an Naternkopf

Sie haben einen schlanken Körper, lange Beine und einen gut entwickelten Rüssel, die Vorderflügel sind länglich dreieckig, die Hinterflügel sind mit Haftborsten versehen.

Purpurroter Zünsler (Pyrausta purpuralis), tagaktiv Vorderflügel purpurrot mit gelben Flecken, Hinterflügel sind bräunlich schwarz gefärbt und tragen eine breite goldgelbe Binde Olivbrauner Zünsler(Pyrausta despicata) Brennnesselzünsler (Eurrhypara hortulata) Buchsbaumzünsler (Cydalima perspectalis) Weißer Graszünsler (Crambus perlella) Weißer Graszünsler (Crambus perlella) Der äußere und vordere Bereich der Vorderflügel ist rot, der hintere dottergelb Helle Vorderflügel sind mit schwarzen Schuppen gepunktet - Hinterflügel einfarbig weißlich. Die Vorderflügel sind weißlich-ockerfarben  mit weissem Längsstrich Hellbrauner Falter mit dunklen Längsstrichen Brauner Falter mit schwarzem Diskalfleck auf den Vorderflügeln Vorderlügel 1. Hälfte weiss, 2. Hälfte braunrot Perlmutartig glänzende Flügel mit drei welligen, bräunlichen Querlinien Der Vorderflügel ist durch zwei weißliche Querlinien in drei, meist sehr charakteristisch gefärbte Felder unterteilt: in ein violettbraunes bis dunkelbraunes Wurzelfeld, in ein ockerfarbenes Mittelfeld und einem meist violettbraunen bis dunkelbraunen Saumfeld. Die Vorderflügel sind ockerfarben und an den Flügelenden leicht bräunlich überstäubt. Die Hinterflügel sind weißlich mit einer hellbraunen Linie. Ockerbrauner Falter mit schwarzen Tupfen und hellen Flecken. Flügel gelblich braun, Vorderflügel mit gebuchteten, braunen Querlinien Weisser Falter mit hellbraunen Linien Orangeroter Schmetterling mit braunen Linien.

Bärenspinner (Arctiinae)

Viele der Bärenspinner sind mittelgroße bis große Falter und lebhaft gefärbt, nicht selten in auffälligem Warnfarben.

Vorderflügel Beige-dunkelbraun gefleckt, Die Hinterflügel sind zinnoberrot mit großen, schwarzen oder auch schwarz gerandeten blauen Punkten Die Haare sind auf dem Rücken schwarzbraun mit grauen Spitzen, an den Seiten und vorne rostrot. Breitflügeliger Fleckleibbär (Spilosoma lubricipeda)  gelbe Vorderflügel, auf denen eine sehr variable, schräg angeordnete Reihe von schwarzen Punkten sichtbar ist. Ihr Körper ist schwarz und gelb geringelt.  gelbe Vorderflügel, auf denen eine sehr variable, schräg angeordnete Reihe von schwarzen Punkten sichtbar ist. Ihr Körper ist schwarz und gelb geringelt. die orangerot gefärbten Vorderflügel haben einen breiten blassroten Vorder- und Außenrand. In der hinteren Flügelhälfte befindet sich eine schwarze stark gewellte Linie und parallel zum Außenrand mehrere Punkte in der gleichen Farbe. Nahe dem Flügelansatz kann darüber hinaus auch eine feine schwarze, leicht gewellte Linie verlaufen Gelblich grauer Falter Hellgrauer, schmaler Falter mit gelbem Leib und gelben Beinen Sie haben graue Vorderflügel, die einen gelben Rand haben, der zur Flügelspitze schmäler wird. Die Hinterflügel sind blassgelb gefärbt. Vorderflügel sind zimtfarben, die  Die Hinterflügel sind leuchtend dunkelrot gefärbt und zeigen unterschiedlich starke schwarze Punkte.

Viele der mittelgroßen bis großen Falter sind lebhaft gefärbt, nicht selten in auffälliger Warntracht, oder sie imitieren das Aussehen von anderen Faltern oder Insektenarten.

Lila Weidenröschen und rosa Wasserdost
Schattenmönch an Blutweiderich

Spanner (Geometridae)

Die Falter erreichen eine Flügelspannweite von 10 bis 70 Millimetern. Fast alle Arten haben einen schlanken Körper, der nur sehr selten kurz oder langgestreckt ist, meistens ist der Körper mittellang.

Weißstirn-Weißspanner (Cabera pusaria) Grüner Falter, Nachtfalter weisser Falter mit braunen Bändern an den Vorderflügeln weiße bis dunkelgraue Flügel, mit leicht angedeutetem Wellenmuster und dunklen Flecken. Olivbrauner Höhlenspanner (Triphosa dubitata) Weisser Falter mit braungrauen Flecken Weisser Falter mit schwarzbraunen  Bändern Zitronengelber Falter, am vorderen Rand mit 4 braunroten Flecken und schwarzbraunen hellen Flecken auf den Flügeln Grundfarbe hell, mit dunkelbraunem Gitter Falter mit grau und bräunlich gescheckten Flügeln Falter mit grau und bräunlich gescheckten Flügeln
Marmorierter Kleinspanner an Stubenlampe

Spannerraupen haben drei Brustbeinpaare und ein Bauchfusspaar sowie einen Nachschieber. Sie klammern sich zunächst an den Brustbeinen an und ziehen den Hinterleib bis zur Brust heran, so dass der Körper die Form eines großen Omegas beschreibt.

grau-schwarz gesprenkelter Falter Graubrauner Falter mit feinen braunen und hellen Zacken- und Bogenmustern Die grauen bis schmutzig-weißen Flügel sind mit braunen bis dunkelgrauen Schüppchen besetzt Flügel grau-braun, Vorderflügel mit dunkelbraunen und schwarzen Querbändern Vorderflügel dunkelbraun mit hellen Mustern, Hinterlügel hell Flügel bräunlich-grau, Vorderflügel mit braunen Mustern  ockergelbe Vorderflügel, deren mittleres Drittel von einer breiten rostbraunen bis violettgrauen Binde durchzogen ist. Die Hinterlügel sind einfarbig weißlichgelb. Flügel gelbrot mit schwarzen Bändern. Gelber Falter mit braunen und weissen Linien Gelber Falter mit braunen und weissen Linien Heller Falter mit braunem band an Vorder- und Hinterflügeln
Faulbaumbläuling auf Blutweiderich, die Raupe lebt auf verschiedenen Laubbäumen
Weisse Flügel mit grauen und braunen Bändern Dunkelgrauer Falter mit hellen Bändern Rötlichgelb und mehr oder weniger dicht bräunlich bestäubte Vorderflügel mitdunklerem Band Unterseite des Falters: Brauner Falter mit Weissgesäumtem dunkleren Streifen. Unterseite des Falters: Brauner Falter mit Weissgesäumtem dunkleren Streifen. Falter hellocker mit durchgehender Querlinie auf Vorder und Hinterflügeln Die Flügel sind ockergelb gefärbt und mit feinen dunklen Querlinien besetzt. Grosser, gelber Falter mit feinen Farbstrichen Grosser, gelber Falter mit feinen Farbstrichen Die Flügelränder sind gezackt. Die Grundfarbe der Flügel variiert von gelbgrau über hellbraun bis hin zu rötlich braun. Auf der Vorderflügeloberseite heben sich drei dunkelbraune Querlinien ab. Die Flügelränder sind gezackt. Die Grundfarbe der Flügel variiert von gelbgrau über hellbraun bis hin zu rötlich braun. Auf der Vorderflügeloberseite heben sich drei dunkelbraune Querlinien ab.
Ockergelber Blattspanner auf Zypressenwolfsmilch
Weisser Falter mit schwarzbraunen Flecken und Bändern Flügel: dunkelgraue Grundfarbe mit feiner Querstrichelung und blaugrauen Binden, sowie schwanzartig verlängerte Spitzen bei den Hinterflügeln. Weisse Flügel, dunkelbraun gesäumt Grüner Falter mit 2 hellen Strichen auf den vorderflügeln und einem hellen Strich auf den Hinterflügeln hellbrauner Falter mit weisslichen Wellenlinien Ockerfarbige Flügel mit braunen Querstreifen Brauner Falter mit feinen hellen Linien Weisse Flügel, Vorderflügel mit schwarzbraunen Flecken und einem hellgrauen Saum.
TaubenschwänzchenNektar saugend  an violetter Nachtviolen-Blüte
Taubenschwänzchen an Nachtviole, seine Raupe ernährt sich von Wiesenlabkraut

Eulenspinner und Sichelflügler

Vorderflügel haben oliv, braune, weiße und gelbe Färbung und Zeichnung. Sie haben drei weiße Streifen um den Vorderwinkel, die ein orangebraun und weiß gemustertes Dreieck umschließen. Ihre Hinterflügel sind graubraun und in der Mitte etwas heller. Dunkler Nachfalter mit hellen Flecken auf den Vorderflügeln Schwarzgebänderter Wollrückenspinner

Zahnspinner ( (Notodontidae)

Brauner Falter mit feinen Zackenstrichen auf den Vorderflügeln, schwarzem Zahn auf dem Rücken und Höcker hinter dem Kopf. Die Hinterflügel sind hell.

Zahnspinnerfalter sind mittelgroße bis große Falter und erreichen eine Flügelspannweite von 24 bis 68 Millimetern. Sie haben einen mittelmäßig bis kräftig gebauten Körper.

 

Langhornmotte auf Johaniskraut

Motten (Tineidae)

Pfaffenhütchen-Gespinstmotte (Yponomeuta cagnagella) Kleiner, brauener Falter mit je einem weissen Strich auf den Vorderflügeln Langhornfalter (Adelidae), 15-20mm, Die Vorderflügel sind hell lederfarben und mit vielen dunklen Flecken besetzt, die Hinterflügel sind hellgrau Hellgrüne Puppe in einem feinen weissen Netz im Blumenkohl

Federgeistchen (Pterophoridae)

Federgeistchen haben einen langen und schlanken Körper. Ihre Flügel sind sehr schmal. Die Vorderflügel sind sechs- bis zwölfmal länger als breit. Sie sind bei manchen Arten stark eingeschnitten bzw. zerfranst.

Weisser kleiner Falter mit gespaltenen Flügeln Weisser kleiner Falter mit gespaltenen Flügeln

Wickler (Tortricidae)

Einige der Wicklerarten rollen die Blätter ihrer Nahrungspflanzen zusammen, wodurch die Familie ihren Namen erhalten hat.

Die Vorderflügel sind olivgrün mit schwärzlichen Wellenlinien. Beiderseits der Flügelmitte befindet sich je eine gelbliche, von silberglänzenden Linien durchzogene Querbinde Brauner Falter mit dunkleren Querbändern, Hinterflügel graubraun. Braunrot-oranger Falter Die Vorderflügel haben eine orange-rötliche Grundfarbe und sind mit metallisch blaugrauen Strichen und gelben Flecken gemustert.[2] Der Prachtwickler gehört zu den farbenprächtigsten, unter den Wicklern. Die Vorderflügel sind weiß, graubraun bestäubt. Das Wurzelfeld ist graubraun gefärbt. Vor dem Flügelende befindet sich ein bräunlicher, schwarz gefleckter Innenrandfleck. Am Saum ist ein bräunlicher Streifen. Die Hinterflügel sind bräunlichgrau.
Rabatte vor der Rosenhecke mit Steppensalbei, Schmalblättrigem Weidenröschen, Blutweiderich, Echtem Leimkraut etc.

Glucken (Lasiocampidae)

Ihren Namen haben die Grasglucken von ihrer auffälligen Ruheposition, in der sie die Flügel dachziegelartig übereinander legen und so brütenden Hennen ähnlich sehen.

Grasglucke oder Trinkerin, Nachtfalter, nacht-/dämmerungsaktiv Grasglucke oder Trinkerin, Nachtfalter, nacht-/dämmerungsaktiv Grasglucke oder Trinkerin, Nachtfalter, nacht-/dämmerungsaktiv Grasglucke oder Trinkerin, Nachtfalter, Raupe Grasglucke oder Trinkerin, Nachtfalter, Raupe Weibchen, gelber Falter Schwarze Raupe mit hellbraun-beigen Brennhaaren

Wurzelbohrer (Hepialidae)

Wurzelbohrer haben einen zurückgebildeten Saugrüssel, deshalb nehmen sie keine Nahrung auf. Deshalb ist das Leben der Falter. Die Falter sind dämmerungs- oder nachtaktiv;

Hellgraubraune, mit schmalen weißen Linien gezeichnete Vorderflügel Rötlich-braune Vorderflügel mit weißlich abgesetzter, brauner Binde

Fensterfleckchen (Thyrididae)

Schwarzer Falter mit weissen und rostroten Flecken
Rote Nachtnelken, Hahnenfuss und diverse Gräser
Grosse Brennessel. sollte in keinem Naturgarten fehlen

Wichtige Raupenfutterpflanzen:

- Grosse Brennnessel
- grosse Gräser
- Faulbaum
- Labkraut
- Kleearten
- Blutweiderich
- Möhren
- Mädesüss
- Dost
- Weidenröschen
- Disteln
- Skabiosen.

Die wichtigste Raupenfutterpflanze aber ist die Grosse Brennnessel, sie sollte einen sonnigen Platz haben und regelmässig portionenweise zurückgeschnitten werden. Die meisten Schmetterlinge bevorzugen für die Eiablage junge Pflanzen.

Grosse Gräser können z.B. beim Totholzhaufen oder beim Steinhaufen stehen bleiben. Raupen, welche von Gräsern leben, können sich darin entwickeln.

Knaulgras und Klatschmohn
Grosse Gräser sind ebenfalls beliebte Raupenfutterpflanzen

Beliebte Nektarpflanzen für Falter in unserem Garten:

Dickkopffalter auf Kartäusernelke
Rostfarbiger Dickkopffalter an Nelke

Nachtviole, Lavendel, Wasserdost, Wilder Dost, "Wunder von Stäfa" (Aster x frikartii) Katzenminze (Nepeta faassenii), Nelken, Skabiosen.

Als Nektarspender eignen sich auch Züchtungen, denn Falter können von vielen verschiedenen Blüten Nektar gewinnen.

Die Buddleja, Sommerflieder oder Schmetterlingsstrauch sollte nicht mehr gepflanzt werden, denn sie breitet sich als Invasiver Neophyt in Flussauen aus und verdrängt die einheimischen Pflanzen.

Schmetterlinge fördern

Als Erstes brauchen die Raupen die richtigen Futterpflanzen, viele von ihnen sind auf wenige Pflanzenarten spezialisiert. Später brauchen sie geeignete, ruhige Plätzchen zum Verpuppen. Viele Schmetterlingspuppen liegen im Winter in der Laubschicht auf der Erde. Deshalb soll das Laub auf den Beeten liegen bleiben.

Kiesrabatte mit kriechender Hauhechel, Blutrotem Storchschnabel, Lavendel
09.07.2015: Viele Schmetterlinge (Brauner Waldvogel) an Dost

Die Schmetterlinge schliesslich, sie brauchen von Frühling bis Herbst Blüten mit Nektar. Blumenwiesen und -beete werden deshalb in Portionen zurückgeschitten oder gemäht.

Wanderfalter

Admiral, Postillion, Distelfalter, Totenkopfschwärmer, Taubenschwänzchen u.a. sind Wanderfalter. Sie überwintern in den Steppen Nordwestafrikas und wandern im Frühjahr, wenn die Dürre ihre Futterpflanzen dort knapp werden lässt, nordwärts bis nach Skandinavien. Einzelne Falter können dabei mehrere tausend Kilometer zurücklegen. 

Sie folgen so dem jährlichen Zyklus der Hauptblütezeit. Die Strecke von Afrika bis nach Skandinavien überwinden die Falter in Etappen. Dabei paaren und vermehren sie sich kontinuierlich. Die Nachkommen wandern weiter in für sie günstigere Gebiete, denn kühle Temperaturen überleben sie nicht. Der Richtungswechsel der Falter erfolgt im Juli.

Aufgeschnappt! Zwei Kinder auf dem Schulweg:

"Muesch emol luege, do hätt's immer mega vill Raupe!"

Wiesenzaun mit Gräsern und Gebüsch
Unser Gartenzaun, er führt dem Schulweg entlang

Sogar kleine Kinder sehen das: Ein Naturgarten ist spannend!

 

Bücher und Apps

Weblinks